Leben ist mehr!

Ich möchte nicht nur „“etwas““ vom Leben  haben sondern ALLES !

Dazu gehört meine lebendige Beziehung zu Gott.

 

jelidi 

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16 Kommentare zu “Leben ist mehr!

  1. „““““Sie schreiben selbst, dass trost- und hilfesuchende Menschen Ihren Gott „auf der Gefühlsebene“ suchen. Sicherlich ist es nur menschlich, wenn Leute sich Schutz, Hilfe in der Not oder Trost herbeiwünschen. Aber nur, weil man sich etwas wünscht, bedeutet das nicht, dass es auch existiert. Aus dieser Perspektive gesehen bleibt der Jahwe-Glauben pures Wunschdenken.“““““

    Es gibt sicher viele Menschen die sich in diesem Wunschdenken, der verschiedenen Lehren der Religionen zufriedengeben, das erinnert mich an verschiedene Placeboversuche. Ich erlebe aber auch dass sich diese auf längere Sicht enttäuscht von ihren religiösen Vorstellungen verabschieden und eben atheistisch werden weil sie eben NUR die religiöse Haltung versucht haben. Mit religiös meine ich die menschlichen unzulänglichen Versuche gottgefällig zu handeln. Auch ich habe religiös gelebt bis ich echte Christen kennengelernt habe. Mit echten Christen meine ich diese Menschen die sich an Gott gewendet haben so wie es in der Bibel steht. Jeder der seine Verlorenheit, Distanz zu Gott erkannt hat und sich an Jesus Christus wendet erhält ein neues Leben, eine neue Chance und eine neue Sicht auf dieses Leben. Mit der Gabe des Heiligen Geistes wird die Beziehung zu diesem lebendigen Gott bestätigt. Jeder der sich NUR auf seine Religiosität beruft wie Taufe, Sakramente, irgendwelche guten Taten oder ähnliches, kann diesen Unterschied nicht verstehen weil er wie jeder Atheist keine Beziehung hat sondern nur diese frommen Wunschvorstellungen.
    Manche Menschen geben sich mit den lapidaren Tröstungen gutmeinender Menschen zufrieden, als Christ weiß ich mich von jemanden getröstet der weiter blickt als wir Menschen es können. Welchen Trost hat ein Atheist? Es geht alles vorbei? Es wird alles besser? Ich bezweifle hier konkrete Antworten von Atheisten zu bekommen, oder?

  2. Hallo Bernd, ich möchte versuchen dir diesen Gott etwas näher zu bringen. Eine Basis seines Handelns ist Gerechtigkeit. Das heißt jede Verfehlung zieht eine Konsequenz nach sich. Mit den Zehn Geboten hat er der Willkür der damaligen Menschen einen Rahmen gesetzt. Vorher „Einen Menschen erschlug ich für eine Beule…..“ Danach “ Auge um Auge……..“ Was eine Verhältnismäßigkeit herstellte. Im NT hat er die Gebote nochmal verfeinert. „Wer einen Menschen beschimpft …..wird zum Mörder…..“ Aber er hat auch einen Ausweg aus dem Dilemma geschaffen. Er hat die Strafe auf sich genommen damit wir frei werden können. Damit ist die Rache nicht blind auf alle Menschen gerichtet. Dein Gottesbild solltest du in diesem Fall korrigieren.

  3. „“““““….Ist das besser? Was wäre, wenn du in einer islamischen, jüdischen, hinduistischen, buddhistischen, schamanischen – oder atheistischen Familie geboren worden wärst? …..“““
    Hallo Bernd , was wäre wenn…..?
    Mit dieser Frage würde ich dich auch gern um eine Antwort bitten, Was wäre wenn du die Erkenntniss gewinnst: Es gibt Gott!?
    Die Menschen die in diesen anderen Religionen aufwachsen haben meistens eine Ahnung von Gott und handeln eben so religiös wie sie es gelehrt kriegen. Einzelne die sich nicht mit trügerischen religiösen Formeln zufrieden geben und den wahren Gott suchen werden in der Bekehrung zu Jesus Christus zufriedenstellend erfüllt wenn sie sich nicht nur den religiösen, christlichen Formalismus anschauen.(zB Sadhu Sundhar Singh)
    Was hast du gegen Dualismus?
    Wenn es DIE Wahrheit gibt will ich sie wissen, und ich durfte sie vor 30 Jahren kennenlernen,
    Das lässt sich nicht mit kranken Vorstellungen und Placebo erklären.
    Ich kann das einfach nur bezeugen, Er ist erfahrbar. Ich befürchte es stehen andere Beweggründe bei dir im Vordergrund als die Wahrheit zu suchen, ich möchte nicht zu persönlich werden. Dazu wäre ein persönliches Treffen besser.
    Ich würde mich freuen, Gruß Andreas.

  4. Hier meine Antwort 2 aus MGEN
    https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2016/10/03/diskussionsaufruf-wie-koennen-wir-den-kirchenaustritt-vereinfachen/comment-page-1/#comment-2230

    Bernd Kammermeier schreibt: 13/10/2016 um 23:39
    “”””Andreas, ich gebe nicht so schnell auf, einen Menschen zu seinem natürlichen Selbst, das er einmal völlig unverbildet, aber auch uneingebildet war, zurückzuleiten. “””””
    Zunächst einmal ok, danke, das ist gut gemeint, nur was soll das bringen, 1.für mich? 2. für Dich?
    Dann, unverbildet? Da geht es um die Frage wer von uns Recht hat…..siehe das ganze Forum! Ich sehe dass wir beide von unserer Meinung absolut überzeugt sind. Wir haben uns entschieden dieses oder jenes zu glauben und danach zu leben. Werden wir das zu Lebzeiten mit absoluter Gewissheit abschließen können? Ich sage ja! Es werden weitere Ereignisse im Lauf dieser Welt passieren. Eines Tages wird unser Herr Jesus Christus sichtbar erscheinen……ich denke es geht nicht mehr so lange wie es schon gegangen ist. Ob ich oder wir das noch erleben dürfen?
    >>Da ich die Perspektive des Ungläubigen von früher noch gut in Erinnerung habe kann ich euch sehr gut verstehen.<< “”””””Das – mit Verlaub – glaube ich dir keine Sekunde. Wer nicht als Kind indoktriniert wurde, ist immun gegen Religionitis. …””””
    Ja, mir hat mein großer Bruder erzählt, als ich ca 5 Jahre alt war, es gibt einen Gott da oben der sieht dich, und hat mir das Kindergebet gelehrt:Lieber Gott mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm. Und: Ich bin klein, mein Herz ist(mach)rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein. Das war alles, das Gebet habe ich dann treu und brav(religiös) runtergespult. Später kam das “Vater Unser” dazu und dann zeitweise das Gebet von Franz von Assisi: Herr mache mich zum Werkzeug deines Friedens…..das habe ich dann aber wieder aufgehört weil mir in der Schule gesagt wurde der sei sektiererisch gewesen. In unserer Familie gab es keinerlei Religiosität, Weihnachten war einfach Geschenke und gutes Essen an freien Tagen, Ostern war Eiersuchen, Pfingsten…was ist das ? Konfirmation na da gibt es Geld, ach ja und die Kirchenorgel hat mir zeitweise echt gut gefallen….das war’s.
    Ca 1 Jahr nach meiner Konfirmation habe ich meinen Konfirmationsspruch rausgekramt, “”Gottes Wege sind vollkommen, er ist ein Schild allen die ihm vertrauen.”” Das wurde mir in der Pubertät wichtig, was will Gott? Was ist sein Weg für mich? Diese Frage habe ich angesichts meiner Familiengeschichte mit Scheidung, Mord und Selbstmord in Beziehungsproblemen immer wieder gestellt. MIR sollte das alles nicht passieren, nur wie geht das? An meinem damaligen Arbeitsplatz in der Schweiz gab es wohl Leute die sich in frommen Kreisen bewegten das habe ich aber erst später gemerkt weil die sich total distanziert von mir verhielten…..daher kam nichts christliches. An einer anderen Arbeitsstelle hatte ich dann den ersten konkreten Christen kennengelernt. mit dem hab ich dann alle Pausen als “NochnichtGläubiger” diskutiert. Der hatte dieses “neue Leben” ergriffen. Besonders komisch fand ich dass er eine Stunde früher aufstand um die Bibel zu lesen und zu beten. Er erzählte mir von besondere Heilungen bei seiner kleinen Schwester usw….für mich damals total gesponnen und nicht nachvollziehbar. Ich lachte über ihn …..so ein frommer Schwärmer! Ich hatte inzwischen so meine ersten Erfahrungen mit Frauen hinter mir, alles ziemlich schwierig! Mein Vater hatte mir inzwischen ein altes Haus aufgedrückt, nur zu “meinem Besten” Schulden kann man ja an der Steuer absetzen… Für die Frauen war das nun gar nicht attraktiv…. Ich machte so meine Erfahrungen. Jedes Wochenende war irgendwo Tanz, es fanden sich auch mehrere Bekanntschaften aber nichts festes. Im Beruf fand sich die Aussicht auf eine Tischler-Vorarbeiterstelle. Eines Samstagabends schlenderte ich in Lörrach durch die Stadt, ich hatte als “Evangelischer” schon immer gern mit Zeugen Jehovas diskutiert und denen ihre Absurdität versucht deutlich zu machen, so sah ich jemanden in einer Diskussion auf der Strasse mit Passanten. Als dieser fertig war sprach ich ihn an, im Glauben einen Zeugen Jehova vor mir zu haben, er sagte mir aber er sei einfach nur “Christ”. Ich lud ihn zu einem Bier ein und er erzähle mir wie er zum lebendigen Glauben gekommen ist. Er hatte eine besonder Empfehlung für ein Buch das damals noch nicht ganz billig war, das verkaufte er mir. Eigentlich ist das schon komisch gewesen, das kann man heute gar nicht mehr machen, aber er war ja auch junger Familienvater und damals kosteten die Bücher eben noch viel, heute kann man es im Internet gratis runterladen. Ich las das Buch “Jesus unser Schicksal” von Pastor Wilhelm Busch und es beeindruckte mich so, dass ich es nicht zu Ende las sondern erst einmal die Bibel im Neuen Testament gelesen habe. Die Tanznächte gingen weiter, ich hatte eine lockere Beziehung laufen…ich dachte, wenn das vor Gott nicht richtig sein soll dann soll er mir das durch die Kündigung meiner Vorarbeiterstelle deutlich machen…… 14 Tage später war ich draußen! Oha! Ich fand damals schon schnell wieder Arbeit, das war kein Problem, aber ich musste mir schon eingestehen, soo ganz kann das mit Gott nicht falsch sein. Eines Sonntags ging ich zu dem Abendgottesdienst in die Stadt, ich traf diesen Bruder wieder vor der Tür und ich willigte ein den Gottesdienst unverbindlich zu besuchen. Da war nichts besonderes für mich, aber die Einladung zu einem Hauskreisabend im familiären Rahmen nahm ich doch dankbar an. Dort trafen sich ca 15 jüngere Leute, um sich über ihre Erlebnisse mit Gott auszutauschen. Sie lasen die Bibel und beteten so wie wenn Gott einfach da wäre. Es wurden Anliegen ausgetauscht und für erfüllte Anliegen gedankt. Ich sah, erlebte, die haben eine konkrete Beziehung zu diesem Gott. So wünschte ich es mir auch zu haben aber mir war bewusst, einfach soo geht es nicht. So nebenbei begann ich eine neue Beziehung die wollte aber gar nichts von Gott wissen sondern nur tanzen. So lud ich sie auch zu der Hochzeit meines damaligen Kameraden ein. Dort nervte sie so stark, dass ich am liebsten explodiert wäre, ich betete zu Gott mir die Besonnenheit und Ruhe zu schenken um nicht die Feier zu versauen. Nach der Feier hatte ich noch den Schlüssel zur Bräutigamswohnung organisiert um sie mit meiner Bekannten unter anderem mit Klopapier zu dekorieren. Nachdem ich sie weggebracht hatte wollte ich noch das Hochzeitsauto mit Papier umwickeln, die standen aber noch draußen vor dem Haus. Ich parkte schnell mit Abstand und wartete.
    Ich überlegte meine Situation, es war nicht gerade katastrophal aber irgendwie aussichtslos, also betete ich schlicht: Lieber Gott, von nun an möchte ich nur noch auf das hören was du mir durch die Bibel oder durch ”””Menschen die an dich glauben wie es Recht ist””” oder direkt durch deinen heiligen Geist sagst, Amen.
    Ich dekorierte nun das Auto und fuhr heim. Ich kann es nicht beschreiben, irgend etwas war anders geworden, meine Gebete waren keine fromme Floskeln mehr sondern irgendwie direkter, ich bekam eine andere Sicht auf das Leben, es öffnete sich eine Perspektive für jeden neuen Tag. wie schon gesagt mein Vater dachte auch erst, ich sei in einer Sekte geraten, aber er beruhigte sich weil er sah wie ich mich zum positiven auch ihm gegenüber veränderte. Seither bin ich auf dem Weg mit Gott, die ganzen Feinheiten habe ich erst im Laufe der Zeit gelernt.

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